Japanische Hausmannskost mit wenigen Zutaten: ganz schnell, ganz einfach und unglaublich lecker! Heute zeige ich euch, wie ihr saftigen Teriyaki-Lachs zubereiten könnt – und zwar auf drei verschiedene Arten.

Ob mit fertiger Teriyaki-Soße aus dem Asia-Supermarkt, mit der klassischen japanischen Soße aus Sake und Mirin oder mit einer alkoholfreien Variante aus Zutaten, die ihr wahrscheinlich schon zu Hause habt: Hier ist für jeden etwas dabei.
Was ist Teriyaki eigentlich?
Teriyaki ist eine traditionelle japanische Zubereitungsart, bei der Zutaten mit einer würzig-süßen Soße glasiert werden. Die Kombination aus Sojasoße, Zucker und weiteren Zutaten sorgt für den typischen herzhaften Geschmack und den schönen Glanz.
In meinem letzten Video habe ich euch die Geschichte von Teriyaki erzählt. Den Link dazu findet ihr in der Videobeschreibung. Heute wird gekocht!
Zutaten für Teriyaki-Lachs
Für 1–2 Portionen:
- 300 g Lachsfilet
- 1–2 EL Kartoffelmehl oder Weizenmehl
- Salz und Pfeffer
- Etwas neutrales Öl zum Braten
Variante 1: Mit fertiger Teriyaki-Soße
- Fertige Teriyaki-Soße nach Geschmack
Diese Variante ist perfekt, wenn es besonders schnell gehen soll. Die Soße bekommt ihr in asiatischen Supermärkten und in vielen gut sortierten Lebensmittelgeschäften.
Variante 2: Klassische japanische Teriyaki-Soße
- 2 EL Koch-Sake
- 2 EL Mirin (süßer japanischer Reiswein)
- 1 EL Zucker
- 2–3 EL Sojasoße
Diese Soße schmeckt würzig, süßlich und aromatisch – genau richtig für saftigen Lachs mit einer glänzenden Glasur.
Variante 3: Alkoholfreie Teriyaki-Soße
- 2–3 EL Wasser
- 2–3 EL Sojasoße
- 1–2 EL Zucker
- 2 TL Tafelessig (5–6 % Säure)
Ihr habt keinen Sake oder Mirin zu Hause? Kein Problem! Mit diesen einfachen Zutaten könnt ihr ebenfalls eine leckere Soße zubereiten. Sie schmeckt etwas anders als die klassische japanische Variante, ist aber eine praktische Alternative für den Alltag.
Zubereitung: Teriyaki-Lachs Schritt für Schritt
1. Die Teriyaki-Soße vorbereiten
Gebt für die klassische Variante Sake, Mirin, Zucker und Sojasoße in eine kleine Schüssel. Verrührt alles gründlich, bis sich der Zucker möglichst gut aufgelöst hat.
Für die alkoholfreie Variante vermischt ihr Wasser, Sojasoße, Zucker und Essig.
Wenn ihr fertige Teriyaki-Soße verwendet, könnt ihr diesen Schritt überspringen.
2. Den Lachs vorbereiten
Tupft den Lachs mit Küchenpapier trocken. Würzt ihn von allen Seiten mit etwas Salz und Pfeffer.
Wendet das Lachsfilet anschließend in Kartoffelmehl oder Weizenmehl und klopft überschüssiges Mehl leicht ab. Dadurch bekommt der Fisch beim Braten eine schöne Oberfläche, und die Soße haftet später besser.
3. Den Lachs anbraten
Gebt etwas neutrales Öl in eine Pfanne und erhitzt es bei mittlerer Hitze.
Legt den Lachs vorsichtig hinein und bratet ihn von allen Seiten jeweils etwa 2–3 Minuten an. Die genaue Zeit hängt von der Dicke des Filets ab.
Legt anschließend einen Deckel auf die Pfanne und lasst den Lachs bei niedriger Hitze etwa 2 Minuten weitergaren. Nehmt ihn danach aus der Pfanne und stellt ihn kurz beiseite.
4. Die Teriyaki-Soße eindicken
Gebt die vorbereitete Soße in dieselbe Pfanne. Lasst sie bei mittlerer Hitze etwa 1–2 Minuten köcheln, bis sie etwas eindickt.
Verwendet ihr fertige Teriyaki-Soße, achtet darauf, dass sie nicht zu stark einkocht, da sie je nach Produkt bereits recht dickflüssig und süß sein kann.
5. Den Lachs glasieren
Legt den Lachs zurück in die Pfanne und überzieht ihn rundherum mit der Teriyaki-Soße.
Lasst ihn noch kurz in der Soße ziehen und wendet ihn vorsichtig, damit sich die Glasur gleichmäßig verteilt. Achtet darauf, dass der Lachs vollständig durchgegart ist.
Und schon ist euer Teriyaki-Lachs fertig!
Was passt zu Teriyaki-Lachs?
Am besten schmeckt Teriyaki-Lachs mit frisch gekochtem Reis und etwas Gemüse. Besonders gut passen:
- Brokkoli
- Pak Choi
- Gedünstete Karotten
- Gebratene Pilze
- Frühlingszwiebeln und Sesam als Topping
So habt ihr mit wenigen Zutaten ein leckeres japanisch inspiriertes Gericht, das sich wunderbar für ein schnelles Mittag- oder Abendessen eignet.
Mein Fazit
Teriyaki-Lachs muss weder kompliziert sein noch lange dauern. Mit fertiger Soße geht es besonders schnell, die klassische Variante bringt den typischen japanischen Geschmack auf den Teller, und die alkoholfreie Soße ist eine praktische Alternative mit einfachen Zutaten.
Ganz einfach, ganz schnell und richtig lecker – so schmeckt Nings Küchen-Quickie!
Mahlzeit! Oder auf Japanisch: Itadakimasu! 🇯🇵
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