Aubergine-Paprika-Reis

Ich verrate Euch ein Geheimnis: Ich mag keine Auberginen.

Eigentlich wäre das ein ziemlich guter Grund, sie einfach aus der Küche zu verbannen. Aber manchmal kommt es eben darauf an, wie man etwas zubereitet. Und bei Auberginen kann das einen ziemlich großen Unterschied machen.

Deshalb gibt es heute trotzdem Auberginen. Und zwar nicht langweilig, sondern zusammen mit Paprika, Knoblauch, Lauchzwiebeln und Sojasauce in einem aromatischen Reisgericht.

Das Ergebnis: Aubergine-Paprika-Reis. Einfach, würzig und überraschend lecker. Sogar für Menschen, die mit Auberginen normalerweise nicht viel anfangen können.

Zutaten

  • 150 g Milchreis oder Sushireis
  • 1 Aubergine
  • 1 Paprika
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 3–4 EL helle Sojasauce
  • 1–2 TL dunkle Sojasauce
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • 150 ml Wasser
  • 1 Mettwürstchen (optional)
  • 2–3 TL geröstetes Sesamöl (optional)

Zubereitung

Zunächst wird der Reis vorbereitet. Dafür den Milchreis oder Sushireis etwa 30 Minuten in Wasser einweichen und anschließend gründlich durchspülen.

Während der Reis einweicht, kümmern wir uns um das Gemüse.

Die Aubergine wird in kleine Stücke geschnitten. Auch die Paprika wird klein geschnitten. Knoblauch und Lauchzwiebeln fein hacken beziehungsweise in kleine Stücke schneiden.

Wer das Gericht mit Mettwürstchen zubereiten möchte, schneidet auch diese in kleine Stücke.

Jetzt geht es an die Pfanne.

Etwas Öl erhitzen und zunächst Knoblauch und Lauchzwiebeln darin anbraten. Sobald es ordentlich duftet, kommen die Auberginenstücke dazu. Kurz darauf folgt die Paprika.

Das Gemüse wird angebraten, bis die Aubergine und Paprika schön weich und gar sind.

Jetzt kommt der wichtigste Teil für den Geschmack: die Sojasauce.

3–4 Esslöffel helle Sojasauce und 1–2 Teelöffel dunkle Sojasauce zum Gemüse geben. Mit etwas Pfeffer würzen und bei Bedarf noch eine kleine Prise Salz hinzufügen. Wer Mettwürstchen verwendet, gibt die Stücke jetzt ebenfalls in die Pfanne und brät alles kurz zusammen an.

Dann wird der Herd ausgeschaltet.

Der vorbereitete Reis kommt direkt dazu. Anschließend 150 ml Wasser hinzufügen und alles gut miteinander vermischen.

Jetzt wieder starke Hitze einschalten und warten, bis die Mischung zu kochen beginnt. Danach die Hitze reduzieren und den Reis bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten garen lassen.

Anschließend den Herd ausschalten und den Reis noch etwa 5 Minuten ruhen lassen.

Zum Schluss alles noch einmal gründlich durchmischen. Wer möchte, kann jetzt noch etwas geröstetes Sesamöl darübergeben.

Fertig!

Aubergine kann tatsächlich lecker sein

Ich hätte es selbst kaum geglaubt, aber dieses Gericht ist ein ziemlich gutes Beispiel dafür, dass man ein Gemüse nicht unbedingt aufgeben sollte, nur weil man es bisher nicht mochte.

Die Aubergine wird zusammen mit Paprika, Knoblauch und Lauchzwiebeln kräftig angebraten und bekommt durch die helle und dunkle Sojasauce jede Menge Würze. Dazu kommt der Reis, der die Aromen schön aufnimmt.

Das Ergebnis ist ein einfaches und sättigendes Reisgericht mit viel Geschmack.

Und vielleicht ist das sogar die wichtigste Erkenntnis dieses Rezepts: Es kommt manchmal einfach darauf an, wie man etwas zubereitet.

Also, falls Ihr bisher gesagt habt: „Aubergine? Nein, danke!“ – vielleicht ist es Zeit für eine zweite Chance.

Und jetzt bin ich gespannt: Mögt Ihr Auberginen oder gehört Ihr auch zum Team „eigentlich nicht“?

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